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Was kann ich gegen ein Inkassoschreiben machen?

Wer in seiner täglichen Post ein Schreiben vom Inkassobüro findet, reagiert wahrscheinlich geschockt darauf. In einigen Fällen ist zwar bekannt, dass noch eine zu zahlende Forderung aussteht – in manch anderen Fällen jedoch kommt das Schreiben ohne Vorahnung. In beiden Situationen mögen Sie sich zu recht fragen: Was kann ich gegen ein Schreiben vom Inkassobüro machen? Dieser Beitrag soll Ihnen die wichtigsten Möglichkeiten aufzeigen.

 

Mahnungen beachten

Wie im ersten beschriebenen Fall geschildert, kann manchmal schon eine gewisse Vorahnung bestehen, bevor ein Inkassoschreiben im Postkasten eintrudelt. Dieses Gefühl beruht oft auf vorherigen Mahnungen. Diese sind zwar kein zwingendes Erfordernis für ein Inkasso. Doch die meisten Unternehmen mahnen ihre Schuldner zunächst an, bevor sie die Forderung an ein Inkassounternehmen übergeben. Schliesslich kann eine Rechnung durch den Stress des Alltags schnell in Vergessenheit geraten – eine freundliche Zahlungserinnerung stärkt nicht nur die Kundenbindung ans Unternehmen, sondern ist auch mit weniger Kosten verbunden. Sollte das Inkassoschreiben jedoch unangekündigt eintreffen, wäre es zunächst von Vorteil, sich einen Überblick zu verschaffen. Haben Sie womöglich in der Vergangenheit Zahlungserinnerungen erhalten, diese jedoch übersehen? Oder konnten diese nicht zugestellt werden, weil sich etwa die Adressdaten geändert haben? Dann sollten Sie sicherstellen, ob nicht noch weitere Forderungen aus dem gleichen Grund entstehen könnten – denn in Summe kann das Inkasso für Sie recht teuer werden.

 

Unseriöses Inkasso identifizieren

Nicht jedes Inkassounternehmen arbeitet seriös. Zugegeben: Der überwiegende Grossteil der Anbieter ist vertrauenswürdig, doch auf dem Markt tummeln sich leider auch einige schwarze Schafe. Für Ihre weitere Vorgehensweise ist es wichtig zu wissen, mit welcher Art von Inkasso Sie es zu tun haben. Werfen Sie daher einen genauen Blick auf das Schreiben. Ist es transparent gestaltet und ordentlich aufgebaut? Hat es einen professionellen Briefkopf, sind Anrede und Grussformel vorhanden? Natürlich sieht jedes Inkassoschreiben etwas anders aus, doch der Gesamteindruck gibt schon einen guten Hinweis auf die Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens. Finden Sie hingegen Rechtschreib- oder Grammatikfehler, ist Vorsicht geboten – mit hoher Wahrscheinlichkeit haben Sie es mit Betrügern zu tun. Werfen Sie ausserdem einen Blick auf die Internetseite der Inkassofirma. Auch hier gilt: Ein ordentlicher Eindruck zählt.

Davon abgesehen ist es ein guter Hinweis, wenn das Inkassounternehmen Mitglied in einem Branchenverband ist. In der Schweiz gibt es zwei bedeutende Verbände von Inkassounternehmen: den „Verband geprüfter Inkassounternehmen Schweiz“ (kurz: VGIS) sowie den „Verband Schweizerischer Inkassotreuhandinstitute“ (kurz: VSI). Eine (belegbare) Mitgliedschaft in einem der beiden Verbände ist deutliches Anzeichen für ein seriöses Unternehmen. Bei Unternehmen ohne Angabe des Verbands sollten Sie genauer hinsehen, bei Inkassofirmen mit gefälschtem Siegel sollten Sie Abstand nehmen. Eine hilfreiche Übersicht seriöser Inkassos finden Sie auch auf inkassofirmen-schweiz.ch.

 

Berechtigtes Inkasso zahlen

Wie bereits beschrieben, können einige Schreiben von Inkassobüros direkt zugeordnet werden – in einigen Fällen hat man sich vielleicht sogar schon auf Post eingestellt. In diesem Fall ist es von Vorteil, die ausstehenden Forderungen direkt zu zahlen – natürlich nur, wenn es sich dabei um ein seriöses Inkassounternehmen handelt. Durch die zeitnahe Begleichung der Rechnung vermeiden Sie weitere juristische Schritte bis hin zur Klage vor Gericht. Und es spart Ihnen erhebliche Folgekosten. Ein Inkassobüro wird Sie in der Regel bis zu zwei oder drei Mal anschreiben, bevor weitere Schritte eingeleitet werden. Jedes neue Schreiben kostet Sie dabei höhere Gebühren. Neben Ihrem Geldbeutel sparen Sie dabei auch Nerven: Denn ein laufendes Inkasso kann eine grosse psychische Belastung darstellen. Haben Sie die Rechnung bezahlt, können Sie der Situation wieder entspannt ins Auge blicken.

Sollte Ihnen eine Begleichung der Rechnung nicht möglich sein, sollten Sie umgehend Kontakt mit dem Inkassobüro aufnehmen. Viele Schuldner warten stattdessen in der Hoffnung, dass sich das Problem „in Luft auflöst“. Dies ist jedoch eindeutig der falsche Weg. Gehen Sie stattdessen aktiv auf das Inkassounternehmen zu und versuchen Sie, gemeinsam eine Lösung für das Problem zu finden. Oft können Sie die Schuld auch in Raten begleichen. Weitere hilfreiche Hinweise finden Sie auf inkassofirmen-schweiz.ch.

 

Kosten beachten

Ein besonderer Punkt bei der Betrachtung der Inkassoforderung kommt auch den Kosten und Gebühren zu. Denn diese müssen in Bezug auf die ursprüngliche Forderung in einem angemessenen Verhältnis stehen. In der Vergangenheit war immer wieder von Fällen zu lesen, in denen der Rechnungsbetrag doppelt so hoch war wie die eigentliche Forderung – oder sogar noch höher. Solche Forderungen sind jedoch nicht zulässig, und in solchen Fällen sollten Sie sich an das Inkassobüro wenden. Überprüfen Sie im Vorfeld nochmals, ob es sich dabei um ein seriöses Unternehmen handelt. Wenn Sie die Kosten für unverhältnismässig hoch halten, wenden Sie sich an einen Anwalt oder direkt an den zuständigen Verband. Wie das geht, erfahren Sie auf inkassofirmen-schweiz.ch.

 

Lassen Sie sich nicht einschüchtern

Sowohl seriöse Inkassobüros als auch die „schwarzen Schafe“ bauen in ihren Schreiben oft einen grossen Druck auf die Schuldner auf. Dadurch versuchen sie, auch die zahlungsunwilligen „Kunden“ zum Begleichen ihrer Rechnung zu bewegen. Lassen Sie sich von dieser Vorgehensweise jedoch nicht einschüchtern. Auch Inkassounternehmen müssen sich an gesetzliche Regelungen halten und besitzen keine Sonderrechte. Sie dürfen weder Hausbesuche noch Zwangsvollstreckungen durchführen oder Ihre Konten sperren. Es ist natürlich keine angenehme Situation, wenn Sie mit einem Inkasso konfrontiert sind – doch die Welt geht davon nicht unter. Weitere hilfreiche Hinweise finden Sie unter anderem auf inkassofirmen-schweiz.ch.

 

Fazit

Wenn Sie Post vom Inkassobüro erhalten, ist das in vielen Fällen zunächst ein Schock. Nachdem Sie diesen verdaut haben, sollten Sie sich mit der Situation gezielt auseinandersetzen. Haben Sie vielleicht Mahnungen nicht beachtet? Handelt es sich bei dem Unternehmen um ein seriöses Inkassobüro? Falls das zutrifft und Sie die Forderung zuordnen können, sollten Sie die Rechnung zahlen oder (falls das nicht möglich ist) aktiv auf das Inkassobüro zugehen. Sind die Kosten unverhältnismässig hoch oder handelt es sich nicht um ein seriöses Unternehmen, sollten Sie die Angelegenheit nochmals prüfen lassen. Für weitere Informationen besuchen Sie am besten die Internetseite inkassofirmen-schweiz.ch.

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